Rückblick: Furioser Sieg der GAG bei Olympischen Spielen

Von Lasse Schettlinger und Maik Niederstein – Bei den Olympischen Spielen gelang den Athleten vom GAG eine sportliche wie geistliche Meisterleistung. Ein souveräner Sieg im Heroldswettbeweb bildete den Auftakt zum Spektakel. Gefolgt von einem musikalischen Kunstwerk (man munkelte von einer Revolution des Raps) und dem spektakulärem Doppelsieg im Wagenrennen, welcher mit Sicherheit noch von vielen Generationen in Balladen besungen wird.

Warte mal, Olympische Spiele? Wagenrennen? Richtig gelesen.

Denn am 20. August 2016 fanden im Rahmen des von Studenten der Uni ins Leben gerufenen EVENTVS II  die ersten Olympischen Spiele in Oldenburg statt. Dabei maßen sich fünf Oldenburger  Gymnasien im Waffenlauf, Weitsprung, Diskuswerfen, Doppelstadionlauf, Dichterwettbewerb und Wagenrennen. Eröffnet wurde das Event nach einem Festzug zum PFL durch den Heroldswettbeweb, bei dem die Herolde ihre Schulen und die antiken Städte die sie vertraten, ankündigten.

Leonard Heyn überzeugte mit seiner Rede, die die glorreiche Graf-Anton-Günter Schule und die Stadt Kroton in aller Munde brachte – und wurde mit dem Sieg im Heroldswettbeweb belohnt.

Darauf folgten die weiteren Disziplinen auf dem Sportplatz Alexanderstraße. Für das GAG sah es düster aus, als nach sämtlichen sportlichen Disziplinen, außer dem Wagenrennen, noch keine Siege zu vermelden waren.

Im Wettstreit der Poeten jedoch lieferten Jan Pophanken, Lisa Harbers und Svea Franz eine fantastische Leistung hin und zerstörten Kaiser Nero, den Austragenden der Spiele und Herrscher Roms von 54 bis 68  n.Chr. musikalisch und textlich auf ganzer Länge – und wurden dafür von den kaiserlichen Wachen verhaftet.

Den verdienten Sieg konnten sie dennoch erringen – Naja hinter Nero, der, zum Unverständnis der Zuschauer, auf dem ersten Platz landete.

Am Ende dann das heiß ersehnte Highlight der Spiele, das Wagenrennen. Von den sechs (mehr oder minder gewagt konstruierten) Gespannen gingen zwei vom GAG an den Start. Ebenfalls dabei Kaiser Nero, welcher auch gleich den Startschuss verpasste. Die Wagen aus Kroton hingegen legten einen fantastischen Start-Ziel Sieg hin – und landeten doch hinter Nero, der als letzter ins Ziel gelaufen kam.

So ähnlich trug es sich im Jahre 66 n.Chr. zu, in dem der Kaiser an den Olympischen Spielen teilnahm – und alles gewann was es zu gewinnen gab. Angeblich bekam er in diesem Jahr über 1800 Siegespreise.

Die Wagenlenker und -zieher freuten sich dennoch: ,,Was ist dieses AGO?!“. Nicht zu vernachlässigen ist jedoch auch die Rolle der Trainer, des ,,unmenschlichen“ Herr Löffel und von Herr Müller, welcher ,,mit seiner zupackenden Art“ auch einen großen Beitrag zur Organisation leistete.

2018 findet das nächste EVENTVS in Oldenburg statt.

(Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der Herbstausgabe der Graf-Fiti 2016)