Rezension: iBoy

iBoy – ein Junge zwischen Liebe und Rache:

Von Jendrik Kontek und Janik Oehus – i-Boy! Nicht schon wieder so ein Superhelden – Abklatsch, werden vielleicht einige von Euch denken. Auch ich war erst von dem Titel und dem Klappentext nicht wirklich begeistert. In Kurzfassung steht dort, dass es um Rache, Liebe und einen großen Selbstkonflikt geht. Ich dachte erst, dass dieses Buch eine Mischung aus Mädchenbuch, Liebeskitsch und Superheld ist. Doch in dieser Hinsicht wurde ich relativ positiv überrascht, denn es ist schon viel Action enthalten, aber blutige Szenen tauchen nicht auf. Es wird auch das Verliebtsein geschildert, dennoch keine dieser ewig langen Romanzen.

„iBoy“ ist ein spannendes Buch, das in der heutigen Welt spielt und dabei trotzdem einen Weg findet, etwas völlig Unnormales einzubringen. In diesem Fall bedeutet „unnormal“, dass Tom, ein 13jähiger Junge, mit iPhonesplittern im Kopf aus dem Koma aufwacht, nachdem ihm ein Handy aus dem 30. Stock auf den Kopf gefallen ist. Von nun an verfügt er über besondere Kräfte, die ihm bei der Bekämpfung seiner Gegner helfen, denn in Toms Welt herrschen Gangs – so wie auch in einigen Stadtteilen der echten Welt. Das Buch stellt gut dar, wie schwierig es ist zu entscheiden, ob etwas richtig oder falsch ist, denn Regeln sind nur von Menschen festgelegt, aber man kann sie auch neu schreiben und definieren.

Aber lest selbst, das macht am meisten Spaß. Ansonsten gibt es auch noch einen Film mit Maisie Williams zu dem Buch, unter anderem bei Netflix zu sehen.