Graf-Fiti goes Online

Die Schülerzeitung der GAG jetzt im Netz:

Was wir euch bieten – was wir planen.

Auf dieser Website gibt es alles von Schülern für Schüler. Ob Artikel, Kommentare, Rezensionen oder Kurzgeschichten und Gedichte, die Graf-Fiti bietet es.

Zudem gibt es Satire vom Universalgenie Doktor Günter und Interviews mit den beliebtesten (und weniger beliebten) Lehrern der GAG. Die Website ist jedoch keineswegs ein reines Sprachrohr für die AG-Teilnehmer der Schülerzeitung. Vielmehr dient die Seite als Plattform, auf der alle Schüler direkt oder anonym ihre Beiträge einreichen können. Die Graf-Fiti versucht eine aktive, sich beteiligende Schulgemeinschaft zu fördern. Dabei soll dieser Ort, anders als die schuleigene Website, kein bloßes Werbeschild für die GAG sein.

Hier findet ihr weitere Informationen zu uns

Erwünscht ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Schulsystem und unserer Schule im Besonderen. Dabei ist es entscheidend, dass ihr, die Schüler, euren Beitrag leistet. Ihr seit es, die dieses Projekt am Leben halten könnt. Hier ist eure Möglichkeit die Schulgemeinschaft zu erreichen und Veränderungen zu ermöglichen.

If you are not part of the solution, you are part of the problem.” Eldridge Cleaver

Ein ambitioniertes Projekt

Einer der Gründe dafür, die Graf-Fiti zu digitalisieren, war es freier in dem zu sein, was wir schreiben. Unsere alte Schülerzeitung im Papierformat wurde vor der Veröffentlichung vom Schulleiter gegengelesen. Zum einen um formale Fehler zu beseitigen, zum anderen um zu gewährleisten, dass die Schule nicht in einem falschen Licht dargestellt wird. Wenn die Änderungen häufig nur minimal waren, so lag dieser Schatten der Kontrolle doch ständig über unserer journalistischen Arbeit. Im Zuge des Schoedel-Interviews aus dem Herbst 2016 wurde zum Beispiel ein großer Teil des im Wortlaut dokumentierten Gesprächs abgeändert. Einige Sätze wurden gestrichen, andere hinzugefügt, viele verändert. Um diesen Verbesserungsvorschlägen” zu entgehen, haben wir uns vom Papierformat abgewendet.

Doch dies war nicht der einzige Grund und bei Weitem nicht der schwerwiegendste. Die ganze Geschichte der Schülerzeitung findet ihr unter dem Reiter Graf-Fiti. Mit diesem Einstieg wollten wir jedoch zeigen, welche Art von kritischer Auseinandersetzung wir fördern wollen: Es muss auf Missstände hingewiesen werden, nur dann kann Veränderung erreicht werden. Was ihr zum Beispiel aus dem Wissen macht, dass die Schülerzeitung der GAG, manche würden sagen, zensiert wurde, ist dann euch überlassen.

Autor:  Maik Niederstein